Was war los mit mesdames? Fiasko. Nicht Lady-like. Raus gegen Japan, ich esse jetzt ein Nippon.
Samstag, 9. Juli 2011
Razzia im Kopf
Razzia im Kopf: Es gibt Tage, da schaltet sich das Hirn automatisch ab. Die Gedanken im Schädel kreisen, Ideen werden ausgespuckt und dann, weil sie doch irrsinnig sind, gleich wieder verworfen. Wer seinen Kopf massakriert und dazu noch diverse Brillen und eine original Kölsche Karnevalsperücke aufsetzt, der hat aalglatt nicht alle Tassen im Schrank. Wochenende eben.
Sonntag, 3. Juli 2011
Akte 40/27
Eine Legende: Heute vor 40 Jahren starb Jim Morrison im Alter von 27 Jahren...Der Albtraum Amerikas...
Freitag, 1. Juli 2011
Verwirrt, völlig vervirt
Frieren, wimmern, vegetieren: Wenn der Schädel ordentlich brummt, der quittengelb-grüne Schnotten die Nase runterläuft und sich mit den Bartstoppeln genüsslich zu einer Kruste vereint, dann ist klar, die wirrenden Viren haben die Regentschaft übernommen. Eine Qual. Das Martyrium sollte nur 14 Tage andauern.

Es fing an mit einem leichten Schnupfen, wenig später sollte sich noch ein seichter Halzschmerz dazu gesellen, der aber für den ehemaligen Hypochonder doch schon sehr deutlich die spürbaren Konsequenzen signifikant andeuten sollte. Als Vorsichtsmaßnahme beschloss der von der Viren-Päpstin Geküsste zunächst einmal ein paar Pillen einzuwerfen, doch die Komm-mir-nicht-zu-nah-Diagnose sollte sich schließlich bewahrheiten. Der Trojaner in seinem Körper breitete sich so schnell aus, dass sein Kopf einer Glühkerze glich. Das Jammern konnte beginnen.
Der Arztbesuch, Quarantäne, noch mehr Pillen schlucken, schlafen, viel trinken, tagelang nicht duschen, Rotz abwischen, frieren, wieder das Aua-Aua-Aua-Gewimmer, Lüller auf dem Kopfkissen, Körpergeruch, Hirn ausschalten, platt, total platt, verwirrt - willkommen im irren-wirren Virenhaus.
Als er dann dachte, er sei über dem Berg, türmte sich einen Tag später erneut am Horizont ein weiterer scheinbar unbezwingbarer Viren-Koloss vor ihm auf. Er sollte noch mehr jammern als zuvor. Der Anstieg war so schwerwiegend, dass der Rotz sich auf Rast in seinen Höhlen niederließ. Die vollgelaufenen Nasennebenhöhlen sorgten schließlich dafür, dass er sein Papiertaschentücher-Abo verlängern konnte.
Auf den obligatorisch-typischen Männerblick ins Taschentuch, verzichtete er trotz Schmerzen dennoch nicht: Mal grün, mal gelb und dazu angereichert mit ein paar trockenen Popeln. Eine Augenweide.
Erst als die Antibiotika ihre Wirkung entfaltetet hatten, war der gelbe Urlaub vorbei. Nicht empfehlenswert...
Es fing an mit einem leichten Schnupfen, wenig später sollte sich noch ein seichter Halzschmerz dazu gesellen, der aber für den ehemaligen Hypochonder doch schon sehr deutlich die spürbaren Konsequenzen signifikant andeuten sollte. Als Vorsichtsmaßnahme beschloss der von der Viren-Päpstin Geküsste zunächst einmal ein paar Pillen einzuwerfen, doch die Komm-mir-nicht-zu-nah-Diagnose sollte sich schließlich bewahrheiten. Der Trojaner in seinem Körper breitete sich so schnell aus, dass sein Kopf einer Glühkerze glich. Das Jammern konnte beginnen.
Der Arztbesuch, Quarantäne, noch mehr Pillen schlucken, schlafen, viel trinken, tagelang nicht duschen, Rotz abwischen, frieren, wieder das Aua-Aua-Aua-Gewimmer, Lüller auf dem Kopfkissen, Körpergeruch, Hirn ausschalten, platt, total platt, verwirrt - willkommen im irren-wirren Virenhaus.
Als er dann dachte, er sei über dem Berg, türmte sich einen Tag später erneut am Horizont ein weiterer scheinbar unbezwingbarer Viren-Koloss vor ihm auf. Er sollte noch mehr jammern als zuvor. Der Anstieg war so schwerwiegend, dass der Rotz sich auf Rast in seinen Höhlen niederließ. Die vollgelaufenen Nasennebenhöhlen sorgten schließlich dafür, dass er sein Papiertaschentücher-Abo verlängern konnte.
Auf den obligatorisch-typischen Männerblick ins Taschentuch, verzichtete er trotz Schmerzen dennoch nicht: Mal grün, mal gelb und dazu angereichert mit ein paar trockenen Popeln. Eine Augenweide.
Erst als die Antibiotika ihre Wirkung entfaltetet hatten, war der gelbe Urlaub vorbei. Nicht empfehlenswert...
Montag, 27. Juni 2011
El juego ha terminado - La tragedia de los "millonarios"'
La caída de un gigante: Als der Schlusspfiff im "Monumental" in Buenos Aires ertönte, war die Tragödie perfekt. River Plate ist nach einem 1:1 gegen Belgrano Cordoba (Hinspiel 0:2) in der Relegation erstmals in der ruhmreichen Geschichte aus der ersten argentinischen Liga abgestiegen. In der Vergangenheit wurden die "Los Millonarios" 32 mal Campeon. Als Rekordmeister den bitteren Gang in die 2. Liga antreten zu müssen, ist schon ein echter Hammer. Das wäre so, als wenn Real Madrid oder der FC Bayern adios sagen würden. Krass.
Während sich die Boca-Fans diebisch gefreut haben, sieht das bei den "hinchas" von River logischerweise anders aus. Krawalle ohne Ende war und ist die Folge.
Die komplizierte Abstiegsregelung in Argentinien sollte eigentlich dafür Sorge tragen, dass so ein Worst-Case, der Abstieg von Großclubs wie River, eigentlich unmöglich ist. Doch damit ist es nun vorbei.
Während sich die Boca-Fans diebisch gefreut haben, sieht das bei den "hinchas" von River logischerweise anders aus. Krawalle ohne Ende war und ist die Folge.
Die komplizierte Abstiegsregelung in Argentinien sollte eigentlich dafür Sorge tragen, dass so ein Worst-Case, der Abstieg von Großclubs wie River, eigentlich unmöglich ist. Doch damit ist es nun vorbei.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Back To The Roots VII
Heute Ideal:
Unverfälscht, tiefgründig und viel drive: Lediglich drei Jahre von 1980 bis 1983 waren sie am Start, doch zumindest für den deutschsprachigen Musikraum haben Annette Humpe, Eff Jott & Co. mit ihren Songs die hiesige Landschaft unabhängig vom NDW-Krams entscheidend geprägt und Meilensteine gesetzt, zudem auch textlich. Für Euch gibt's ein paar unvergessene Klassiker, wenngleich Sex in der Wüste, Blaue Augen, Herrscher, Eiszeit oder Monotonie sicherlich auch nicht zu verachten sind...
Berlin (SFB-Rocknacht, Waldbühne 1981 live)
Hundsgemein
Erschießen (Rockpalast, 1981 live)
Telephon (Rockpop in concert 1982 live)
Schwein
Unverfälscht, tiefgründig und viel drive: Lediglich drei Jahre von 1980 bis 1983 waren sie am Start, doch zumindest für den deutschsprachigen Musikraum haben Annette Humpe, Eff Jott & Co. mit ihren Songs die hiesige Landschaft unabhängig vom NDW-Krams entscheidend geprägt und Meilensteine gesetzt, zudem auch textlich. Für Euch gibt's ein paar unvergessene Klassiker, wenngleich Sex in der Wüste, Blaue Augen, Herrscher, Eiszeit oder Monotonie sicherlich auch nicht zu verachten sind...
Berlin (SFB-Rocknacht, Waldbühne 1981 live)
Hundsgemein
Erschießen (Rockpalast, 1981 live)
Telephon (Rockpop in concert 1982 live)
Schwein
Montag, 13. Juni 2011
Der Ringträger
Er hat's gepackt und ist nun auch offiziell ein echter Stern am Sporthimmel. Wenn es einer verdient hat, dann er. Sympathisch durch und durch, authentisch und zielstrebig, das ist Dirk Nowitzki. Glückwunsch! Ein wahrer Champ...
Freitag, 3. Juni 2011
Vespern mit Wespe
Eigentlich wollte er sich nur schnell einen Apfel reinziehen, doch dann, nachdem er urplötzlich aufschreien musste, war klar, daraus wird erstmal nichts.
Wer in die Küche geht, sollte auf den Fußboden blicken, neben allerhand Krümeln kann es dann und wann auch mal sein, dass sich eine Wespe am Boden räkelt und darauf wartet, mal odentlich angepiekst zu sein.
Er jedenfalls latscht gut gelaunt auf das possierliche Tierchen, guckt kurz nach oben, merkt dann, dass etwas nicht stimmt und humpelt schließlich schreiend davon. Das Ziehen im Fuß puscht seinen Adrenalinausstoß im Körper, er meckert, flucht, schaut unter die Socke und sieht das Vieh, das hundsgemeine. Weg damit.
Schnell gibt's 'ne krasse Zwiebel und alles ist im Lot, wären nicht die drei grauenvollen Stunden in der Nacht gewesen. Ein Wimmer-Jammer-Hammer, sagt er Euch!
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