PS. Nach dem krassen unterhosenlosen Löwen Goleo 2006, treibt nunmehr übrigens der Leopard Zakumi sein Unwesen. Ato, Nik und Kaz, die sogenannten Spheriksi, raubten uns 2002 den letzten Nerv, wer erinnert sich nicht - ich jedenfalls überhaupt nicht. Footix, der gallische Hahn, krähte 1998 jämmerlich. Striker, der olle Köter, kläffte '94. Wer auf Ciao steht, sollte mal in die Kneipe Italia '90 nach Köln-Kalk pilgern. Piquet '86, die feurige Chilischote, und Naranjito '82, die sprechende Orange, sind dagegen wieder kult. Tip und Tap 1974 stehen den beiden in nichts nach. Sie sehen aus wie Lolek und Bolek. Juanito 1970 hat auf jeden Fall den Hut auf. Das erste Maskottchen gab's '66: Der nur so vor Energie strotzende Willi, der englische Löwe, hatte ein extrem breites Kreuz.
Dienstag, 1. Juni 2010
Mit Hirtenhut und Lederpeitsche
Da schlender ich in Dresden über den Flohmarkt an der Elbe entlang und fühle mich flugs an den Rio de la Plata gebeamt. Jetzt weiß ich es endgültig, der Sonnenstrahl und "Gauchito", das Maskottchen von 1978, haben mir den WM-Weg gewiesen und die Augen geöffnet: Argentinien packt es, Weltmeister 2010! Mit Hirtenhut und Lederpeitsche zum Titel Nummer drei - Zeit wird's!

PS. Nach dem krassen unterhosenlosen Löwen Goleo 2006, treibt nunmehr übrigens der Leopard Zakumi sein Unwesen. Ato, Nik und Kaz, die sogenannten Spheriksi, raubten uns 2002 den letzten Nerv, wer erinnert sich nicht - ich jedenfalls überhaupt nicht. Footix, der gallische Hahn, krähte 1998 jämmerlich. Striker, der olle Köter, kläffte '94. Wer auf Ciao steht, sollte mal in die Kneipe Italia '90 nach Köln-Kalk pilgern. Piquet '86, die feurige Chilischote, und Naranjito '82, die sprechende Orange, sind dagegen wieder kult. Tip und Tap 1974 stehen den beiden in nichts nach. Sie sehen aus wie Lolek und Bolek. Juanito 1970 hat auf jeden Fall den Hut auf. Das erste Maskottchen gab's '66: Der nur so vor Energie strotzende Willi, der englische Löwe, hatte ein extrem breites Kreuz.
PS. Nach dem krassen unterhosenlosen Löwen Goleo 2006, treibt nunmehr übrigens der Leopard Zakumi sein Unwesen. Ato, Nik und Kaz, die sogenannten Spheriksi, raubten uns 2002 den letzten Nerv, wer erinnert sich nicht - ich jedenfalls überhaupt nicht. Footix, der gallische Hahn, krähte 1998 jämmerlich. Striker, der olle Köter, kläffte '94. Wer auf Ciao steht, sollte mal in die Kneipe Italia '90 nach Köln-Kalk pilgern. Piquet '86, die feurige Chilischote, und Naranjito '82, die sprechende Orange, sind dagegen wieder kult. Tip und Tap 1974 stehen den beiden in nichts nach. Sie sehen aus wie Lolek und Bolek. Juanito 1970 hat auf jeden Fall den Hut auf. Das erste Maskottchen gab's '66: Der nur so vor Energie strotzende Willi, der englische Löwe, hatte ein extrem breites Kreuz.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Im Regen-Rausch
Am Morgen springt er unter die heiße Dusche, ist gut drauf und fühlt sich anschließend fit genug, um in den Arbeitstag zu starten. Mit frischen Klamotten macht er sich auf den Weg zu seinem Termin. Die Polizei kontrolliert heute Lkw. "Kann spannend werden", denkt er sich.
Doch sein Blick gen Himmel lässt nichts Gutes erahnen - ehe er ins Auto steigt. Prompt fängt es an zu prasseln. Der Himmel ergießt sich sintflutartig, seine Scheibenwischer rotieren bis zum Geht-Nicht-Mehr. Plötzlich kommt ihm der Italien-Urlaub wieder in den Sinn. Noch vor Monaten ergoss sich das Wasser gar durch das gesamte Zelt. Ein Regen-Rausch par excellence.

Doch wie von Wunderhand hört der Regen einigermaßen auf, als er die ersten Hände schüttelt und den Small-Talk vor Ort beginnt. Er holt erste Infos ein, notiert sie in seinem Block und beobachtet sozusagen lasterhaft. Die Laster-Fahrer hingegen blicken grimmig drein. Ers recht, als sich die Schleusen erneut öffnen und sich die Straße nahezu in einen reißenden Fluss verwandelt. Im Fluss ist allerdings sein Stift nicht mehr - sein roter Filzer gibt den Geist auf und einen Kulli hat er auch nicht dabei.
Während sein Geschriebenes sich mittlerweile veflüchtigt und das Papier nach und nach aufweicht, beginnt für ihn der amtliche Regen-Horror. Seine Klamotten triefen ohne Ende und entlang seiner Wirbeläule bahnt sich das Wasser seinen Weg in Richtung Ritze. Spitze, seine Laune steigt. Piepegal ist ihm mittlerweile das Treiben auf der Straße. Ordentlich durchgeweicht bricht er auf und fährt nach Hause. Er entkleidet sich und ein Schwall Wasser schwappt aus seinen Schuhen. Bis auf die Unterhosen ist alles klatschnass. Er verzieht sich erneut in die Dusche und beginnt nochmal von vorne. Diesmal bricht er allerdings schlecht gelaunt auf. Mai 2010 eben.
Doch sein Blick gen Himmel lässt nichts Gutes erahnen - ehe er ins Auto steigt. Prompt fängt es an zu prasseln. Der Himmel ergießt sich sintflutartig, seine Scheibenwischer rotieren bis zum Geht-Nicht-Mehr. Plötzlich kommt ihm der Italien-Urlaub wieder in den Sinn. Noch vor Monaten ergoss sich das Wasser gar durch das gesamte Zelt. Ein Regen-Rausch par excellence.
Doch wie von Wunderhand hört der Regen einigermaßen auf, als er die ersten Hände schüttelt und den Small-Talk vor Ort beginnt. Er holt erste Infos ein, notiert sie in seinem Block und beobachtet sozusagen lasterhaft. Die Laster-Fahrer hingegen blicken grimmig drein. Ers recht, als sich die Schleusen erneut öffnen und sich die Straße nahezu in einen reißenden Fluss verwandelt. Im Fluss ist allerdings sein Stift nicht mehr - sein roter Filzer gibt den Geist auf und einen Kulli hat er auch nicht dabei.
Während sein Geschriebenes sich mittlerweile veflüchtigt und das Papier nach und nach aufweicht, beginnt für ihn der amtliche Regen-Horror. Seine Klamotten triefen ohne Ende und entlang seiner Wirbeläule bahnt sich das Wasser seinen Weg in Richtung Ritze. Spitze, seine Laune steigt. Piepegal ist ihm mittlerweile das Treiben auf der Straße. Ordentlich durchgeweicht bricht er auf und fährt nach Hause. Er entkleidet sich und ein Schwall Wasser schwappt aus seinen Schuhen. Bis auf die Unterhosen ist alles klatschnass. Er verzieht sich erneut in die Dusche und beginnt nochmal von vorne. Diesmal bricht er allerdings schlecht gelaunt auf. Mai 2010 eben.
Dienstag, 11. Mai 2010
Wie bestellt und nicht abgeholt
Mittwoch, 5. Mai 2010
Die Leibhaftigen
Er zieht sich aus, schaut sich an, blickt dann auf und stelllt fest: "Wow, Fetisch-Time ist angesagt." Doch die Könige und Königinnen der Speckfalten sollten erst noch kommen - gewaltig und authentisch kommen. Die vom Wanst zerfressenen lieben nunmal die Natürlichkeit.

Weil er selbst nicht gerade den klassischen Astral-Körper zur Schau stellen kann und die Knöchelchen bestenfalls an seinen Händen und mit Abstrichen am Schienbein sichtbar werden, lässt er zunächst aus sicherer Entfernung seinen Blick schweifen. Ja, in der Schwimmhalle tummeln sich bewegende Maschinen. Neben den Cellulite-Girls und den prachtvollen Hängebauch-Typen fällt er dann doch noch als Dünnili überraschenderweise irgendwie auf.
Der Fundus ist enorm hoch: Die Blamierprofis schieben sich unetwegt ins Wasser, verdrängen hektoliterweise das kühle Nass und bringen ihre Fettpolster gnadenlos ins Wallung - schwabbel, schwabbel!
Das, was man eigentlich nicht sehen will, bekommt hier nicht mal gratis geboten. Denn der Eintritt ist kinomäßig ganz schön happig. Happig sind auch die Körper, vor allem wenn die tätowierten Speckfalten sich selbst sezierend amtlich im Takt hin und her wallend-wabbelnd zerquetschen. Das Absaufen verhindern die selbstgezüchteten Rettungsringe. Auch die schlackernden Oberarme der XXXL-Models beeindrucken zutiefst. Tief lässt das Hüftgold blicken - in Massen nicht in Maßen lautet das Credo. Speckalarm!
Das unbezahlbare Gut wird stolz vor sich hergetragen, lieb umkost und wenn jemand eine größere Pocke präsentiert gar neidisch beäugt. Mann und Frau wollen schließlich im Duett eine gute Figur abgeben. Doch er bleibt im Niemandsland zwischen den gestählten Körpern und den absoluten Top-Fettleibern. Für ihn bleibt viel zu tun, so oder so.

Weil er selbst nicht gerade den klassischen Astral-Körper zur Schau stellen kann und die Knöchelchen bestenfalls an seinen Händen und mit Abstrichen am Schienbein sichtbar werden, lässt er zunächst aus sicherer Entfernung seinen Blick schweifen. Ja, in der Schwimmhalle tummeln sich bewegende Maschinen. Neben den Cellulite-Girls und den prachtvollen Hängebauch-Typen fällt er dann doch noch als Dünnili überraschenderweise irgendwie auf.
Der Fundus ist enorm hoch: Die Blamierprofis schieben sich unetwegt ins Wasser, verdrängen hektoliterweise das kühle Nass und bringen ihre Fettpolster gnadenlos ins Wallung - schwabbel, schwabbel!
Das, was man eigentlich nicht sehen will, bekommt hier nicht mal gratis geboten. Denn der Eintritt ist kinomäßig ganz schön happig. Happig sind auch die Körper, vor allem wenn die tätowierten Speckfalten sich selbst sezierend amtlich im Takt hin und her wallend-wabbelnd zerquetschen. Das Absaufen verhindern die selbstgezüchteten Rettungsringe. Auch die schlackernden Oberarme der XXXL-Models beeindrucken zutiefst. Tief lässt das Hüftgold blicken - in Massen nicht in Maßen lautet das Credo. Speckalarm!
Das unbezahlbare Gut wird stolz vor sich hergetragen, lieb umkost und wenn jemand eine größere Pocke präsentiert gar neidisch beäugt. Mann und Frau wollen schließlich im Duett eine gute Figur abgeben. Doch er bleibt im Niemandsland zwischen den gestählten Körpern und den absoluten Top-Fettleibern. Für ihn bleibt viel zu tun, so oder so.
Samstag, 24. April 2010
Wunschdenken
Da sitzt er nun auf einem für seine Verhältnisse nicht unerheblichen Batzen Kohle und weiß dennoch nichts damit anzufangen. Immer dann, wenn er in der Pflicht steht, etwas schenken zu müssen, verlassen ihn die kreativen Synapsen seines Brains. Seit Tagen überlegt er, wägt ab, kann aber aufgrund seiner Hirn-Schlaffheit nicht handeln.
"Ach, nö! Das isses nicht...kommt nicht in Frage, ist zu teuer, aber irgendwie gut. Genau das Richtige eigentlich. Da freuen die sich bestimmt drüber. Aber nee, meinste? Wohl eher doch nicht? Vielleicht ist es das? Mmhh, ich weiß nicht, eher nicht, wohl zu langweilig, zu unkreativ. Da machste dich lächerlich mit! Aber das ist doch irgendwie schon wieder so schlecht, dass es eigentlich verdammt nochmal cool ist. Nein, das passt doch eh nicht, aber irgendwie schon. Nee, die halten mich doch für verrückt, nee komm lass' es besser. Immer die gleiche Leier."
Als Schenker vor dem Herrn ist er in dieser Hemmisphäre eh nocht nicht in Erscheinung getreten, stets graut es ihm davor. Doch er gelobt Besserung - abseits der ganzen Gutschein-Kisten.
Als Schenker vor dem Herrn ist er in dieser Hemmisphäre eh nocht nicht in Erscheinung getreten, stets graut es ihm davor. Doch er gelobt Besserung - abseits der ganzen Gutschein-Kisten.
Dienstag, 20. April 2010
Tornadoartiger Staub-Sturm
Heftige Würgattacken
Dienstag, 13. April 2010
Traditionsduell
Ein Klassiker: Die Duelle zwischen dem FC Liverpool und Borussia Mönchengladbach sind in die europäische Vereinsfußballgeschichte eingegangen. In den 70er Jahren trafen die Clubs gleich drei Mal aufeinander. Liverpool siegte jeweils im UEFA-Cup-Endspiel 1973 (3:0/0:2), im Finale des Cups der Landesmeister 1977 in Rom (3:1) sowie im Halbfinale desselben Wettbewerbs 1978 (1:2/3:0). Die Anhänger beider Clubs pflegen seit Jahrzehnten eine Fanfreundschaft. Zum 110-jährigen Jubiläum der Gladbacher treffen die Clubs nun am 31. Juli erneut aufeinander. You'll never walk alone.
Endspiel 1977
Endspiel 1977
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