Dienstag, 11. Mai 2010
Wie bestellt und nicht abgeholt
Mittwoch, 5. Mai 2010
Die Leibhaftigen
Er zieht sich aus, schaut sich an, blickt dann auf und stelllt fest: "Wow, Fetisch-Time ist angesagt." Doch die Könige und Königinnen der Speckfalten sollten erst noch kommen - gewaltig und authentisch kommen. Die vom Wanst zerfressenen lieben nunmal die Natürlichkeit.

Weil er selbst nicht gerade den klassischen Astral-Körper zur Schau stellen kann und die Knöchelchen bestenfalls an seinen Händen und mit Abstrichen am Schienbein sichtbar werden, lässt er zunächst aus sicherer Entfernung seinen Blick schweifen. Ja, in der Schwimmhalle tummeln sich bewegende Maschinen. Neben den Cellulite-Girls und den prachtvollen Hängebauch-Typen fällt er dann doch noch als Dünnili überraschenderweise irgendwie auf.
Der Fundus ist enorm hoch: Die Blamierprofis schieben sich unetwegt ins Wasser, verdrängen hektoliterweise das kühle Nass und bringen ihre Fettpolster gnadenlos ins Wallung - schwabbel, schwabbel!
Das, was man eigentlich nicht sehen will, bekommt hier nicht mal gratis geboten. Denn der Eintritt ist kinomäßig ganz schön happig. Happig sind auch die Körper, vor allem wenn die tätowierten Speckfalten sich selbst sezierend amtlich im Takt hin und her wallend-wabbelnd zerquetschen. Das Absaufen verhindern die selbstgezüchteten Rettungsringe. Auch die schlackernden Oberarme der XXXL-Models beeindrucken zutiefst. Tief lässt das Hüftgold blicken - in Massen nicht in Maßen lautet das Credo. Speckalarm!
Das unbezahlbare Gut wird stolz vor sich hergetragen, lieb umkost und wenn jemand eine größere Pocke präsentiert gar neidisch beäugt. Mann und Frau wollen schließlich im Duett eine gute Figur abgeben. Doch er bleibt im Niemandsland zwischen den gestählten Körpern und den absoluten Top-Fettleibern. Für ihn bleibt viel zu tun, so oder so.

Weil er selbst nicht gerade den klassischen Astral-Körper zur Schau stellen kann und die Knöchelchen bestenfalls an seinen Händen und mit Abstrichen am Schienbein sichtbar werden, lässt er zunächst aus sicherer Entfernung seinen Blick schweifen. Ja, in der Schwimmhalle tummeln sich bewegende Maschinen. Neben den Cellulite-Girls und den prachtvollen Hängebauch-Typen fällt er dann doch noch als Dünnili überraschenderweise irgendwie auf.
Der Fundus ist enorm hoch: Die Blamierprofis schieben sich unetwegt ins Wasser, verdrängen hektoliterweise das kühle Nass und bringen ihre Fettpolster gnadenlos ins Wallung - schwabbel, schwabbel!
Das, was man eigentlich nicht sehen will, bekommt hier nicht mal gratis geboten. Denn der Eintritt ist kinomäßig ganz schön happig. Happig sind auch die Körper, vor allem wenn die tätowierten Speckfalten sich selbst sezierend amtlich im Takt hin und her wallend-wabbelnd zerquetschen. Das Absaufen verhindern die selbstgezüchteten Rettungsringe. Auch die schlackernden Oberarme der XXXL-Models beeindrucken zutiefst. Tief lässt das Hüftgold blicken - in Massen nicht in Maßen lautet das Credo. Speckalarm!
Das unbezahlbare Gut wird stolz vor sich hergetragen, lieb umkost und wenn jemand eine größere Pocke präsentiert gar neidisch beäugt. Mann und Frau wollen schließlich im Duett eine gute Figur abgeben. Doch er bleibt im Niemandsland zwischen den gestählten Körpern und den absoluten Top-Fettleibern. Für ihn bleibt viel zu tun, so oder so.
Samstag, 24. April 2010
Wunschdenken
Da sitzt er nun auf einem für seine Verhältnisse nicht unerheblichen Batzen Kohle und weiß dennoch nichts damit anzufangen. Immer dann, wenn er in der Pflicht steht, etwas schenken zu müssen, verlassen ihn die kreativen Synapsen seines Brains. Seit Tagen überlegt er, wägt ab, kann aber aufgrund seiner Hirn-Schlaffheit nicht handeln.
"Ach, nö! Das isses nicht...kommt nicht in Frage, ist zu teuer, aber irgendwie gut. Genau das Richtige eigentlich. Da freuen die sich bestimmt drüber. Aber nee, meinste? Wohl eher doch nicht? Vielleicht ist es das? Mmhh, ich weiß nicht, eher nicht, wohl zu langweilig, zu unkreativ. Da machste dich lächerlich mit! Aber das ist doch irgendwie schon wieder so schlecht, dass es eigentlich verdammt nochmal cool ist. Nein, das passt doch eh nicht, aber irgendwie schon. Nee, die halten mich doch für verrückt, nee komm lass' es besser. Immer die gleiche Leier."
Als Schenker vor dem Herrn ist er in dieser Hemmisphäre eh nocht nicht in Erscheinung getreten, stets graut es ihm davor. Doch er gelobt Besserung - abseits der ganzen Gutschein-Kisten.
Als Schenker vor dem Herrn ist er in dieser Hemmisphäre eh nocht nicht in Erscheinung getreten, stets graut es ihm davor. Doch er gelobt Besserung - abseits der ganzen Gutschein-Kisten.
Dienstag, 20. April 2010
Tornadoartiger Staub-Sturm
Heftige Würgattacken
Dienstag, 13. April 2010
Traditionsduell
Ein Klassiker: Die Duelle zwischen dem FC Liverpool und Borussia Mönchengladbach sind in die europäische Vereinsfußballgeschichte eingegangen. In den 70er Jahren trafen die Clubs gleich drei Mal aufeinander. Liverpool siegte jeweils im UEFA-Cup-Endspiel 1973 (3:0/0:2), im Finale des Cups der Landesmeister 1977 in Rom (3:1) sowie im Halbfinale desselben Wettbewerbs 1978 (1:2/3:0). Die Anhänger beider Clubs pflegen seit Jahrzehnten eine Fanfreundschaft. Zum 110-jährigen Jubiläum der Gladbacher treffen die Clubs nun am 31. Juli erneut aufeinander. You'll never walk alone.
Endspiel 1977
Endspiel 1977
Sonntag, 11. April 2010
Back To The Roots V
Heute: Fußball-Songs
Schnöde, langweilig und für die Ohren zuweilen ein Graus: Fußball-Songs sind in der Regel an Peinlichkeit absolut nicht zu überbieten. Es gibt jedoch wenige Ausnahmen, dazu gehören emotionale Klassiker á la Garry & The Peacemakers mit You'll never walk alone , immer wieder grandios inszeniert von den Fans des FC Liverpool und hierzulande von den Anhängern des FC St. Pauli, oder aber revolutionäre und gleichsam punkige Songs, die irgendwie ganz weit vorne liegen. Zwei davon, darunter ein weniger bekanntes, gehören für rattenalarm zu den kultigen Meilensteinen der Fußball-Musikgeschichte. Welche weiteren legendären Tracks dürften Eurer Meinung nach nicht fehlen? Wer innerhalb eines Stadions gute Musik hören will, sollte ohnehin die Alte Försterei in Berlin-Köpenick aufsuchen. Bei Union sind schon in der Regel fette Songs angesagt.
Iron Henning - Union
Commandantes - Russheides Himmel
Iron Henning - Union
Commandantes - Russheides Himmel
Sonntag, 4. April 2010
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